The Roots And The Development
of Fusion in The Music of Miles Davis
Die Entstehungsgeschichte der Fusion Music bei Miles Davis ist seit der Mitte der sechziger Jahre vor allem durch Einflüsse von Musikern wie Herbie Hancock, Charles Lloyd, George Benson, Joe Zawinul und John McLaughlin, Musiker, die primär im Rahmen des Hard Bop bereits vor Davis Rock- bzw. Pop-Elemente aufgenommen hatten, bestimmt.Während in seiner noch grundlegend vom Hard Bop und der modalen Spielweise geprägten Konzeption in den späten sechziger Jahren melodisch-rhythmische Pop-und Rockeinflüsse dominieren, sind die siebziger Jahre zusätzlich geprägt von musikalischen Elementen aus der afrikanischen Perkussionsrhythmik, teils freien Improvisationen seiner Ensemble-Musiker und musikalischen Strukturen aus der Avantgarde. In seiner dritten Fusion-Phase (1980-1991) nimmt Davis verstärkt Bezug auf aktuelle Formen der schwarzen Pop-Musik wie Soul-Music, Funk, Reggae, Hip-Hop & Rap-Music, die in den Kompositionen und Arrangements (primär von Markus Miller) und improvisatorisch in teils komplexen und teils einfachen Strukturen mit seiner gesamten bisherigen Jazz-Tradition unter der Beteiligung von Musikerpersönlichkeiten wie John Scofield, Mike Stern, Bill Evans, Bob Berg, Kenny Garrett u. a. fusioniert werden.